Wanderweg 5 - Schwabenheimer große Runde

Karte von OpenStreetMap, Lizenz CC-BY-SA
Art: Rundwanderweg
Startpunkt: Marktplatz Schwabenheim
N49° 55.906 E008° 05.813
Endpunkt: Marktplatz Schwabenheim
N49° 55.906 E008° 05.813
Länge: 13,7 km
Höhe max.: 234 m NN
Höhe min.: 103 m NN
Anstiege: 250 hm
Abstiege: 250 hm
Dauer: 2 h 45 min.
Empf. Laufrichtung: Gegen den Uhrzeigersinn
Markierung:
GPX-Datei: SW05.gpx
 

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Anfahrt:

Von Ingelheim kommend über die L 428 (Ingelheimer Straße) erreichen wir kurz nach der Ortseinfahrt eine Engstelle. Linkerhand sehen wir schon den Marktplatz mit Brunnen und Kirche.

Von Nieder-Olm kommend ebenfalls über die L 428 (Elsheimer Straße) fahren wir, nach passieren der Ortseinfahrt, ein längers Stück die Elsheimer Straße. Nach einer Engstelle (altes Feuerwehrhaus) sehen wir Rechterhand die evangelische Kirche.

Auf dem Marktplatz rund um die Kirche befindet sich eine große Anzahl an Parkplätzen.

Kurzbeschreibung:

Hier handelt es sich sozusagen um die "Königsetappe" der Schwabenheimer Wanderwege. Vom Marktplatz aus bietet der Wanderweg einen umfassenden Eindruck von der Schwabenheimer Gemarkung mit dem geschützten Pfauengrund, den geschätzten Steinwellern, den Trockenmauern, den Windschutzstreifen sowie den Weinlagen "Klostergarten" und "Sonnenberg" mit vielfältigen

Wegbeschreibung:

Ausgangspunkt ist der Marktplatz an der evangelischen Kirche in Schwabenheim. Wir finden dort in der Nähe des Brunnens eine Wandertafel mit allen Wanderwegen in und um Schwabenheim. Zusätzlich sind noch weiter Informationen über Schwabenheim dort zu finden.

Den ersten Wegweiser finden wir direkt gegenüber des Brunnens an einem Straßenschild. Wir folgend der Beschilderung auf der Mainzer Straße leicht ansteigend.
An einer Linde ist der nächste Wegweiser und wir richten uns halb links weiter. Bald schon erreichen wir den Ortsrand.

Wir folgen dem Weg weiter und erreichen bald schon das Landschaftsschutzgebiet „Pfauengrund“. Hier handelt es sich um ein Wäldchen in einem tief eingeschnitten Tal. An einer Weggabelung halten wir uns rechts und passieren eine Absperrung aus Pollern.

Wir sehen hier schön, wie die Erosion auch heute noch große Kalksteine freilegt. Wenden wir den Blick nach rechts sehen wir im Talgrund den Sauerbach. Diesen Bach wird uns auf unserer Wanderung noch einige Male begegnen. Er entspringt im Pfauengrund fließt zunächst oberirdisch bis nach Schwabenheim. Dort mündet er in den Brandweiher und verschwindet dann im örtlichen Kanalsystem. Später kommt er noch einmal kurz ans Tageslicht und mündet dann einige Meter weiter in die Selz.

Am Wegesrand finden wir Interessante Informationstafeln über „Geologie“, „Rheinhessen“, die „Quelle des Sauerbachrs“ und über die „Böden“ der Gegend.
Bald schon sehen wir rechts durch die Bäume auf halber Höhe der gegenüberliegenden Talseite ein kleines Haus. Hier handelt es sich um eine der ersten Einrichtungen der Wasserversorgung für Schwabenheim.
Nach passieren den Quelle des Sauerbaches gelangen wir schon bald wieder aus dem Pfauengrund heraus. Wir halten uns weiter geradeaus und erreichen bald eine neue Wegmarkierung auf einem Findling. Wir folgen links, leicht ansteigend dem Weg der uns die letzten Meter auf die Höhe des Mainzer Berges bringt.

Der Mainzer Berg ist ein Hochplateau auf dem vorwiegend Ackerbau betrieben wird. Auf den Flächen werden verschiedene Getreidesorten und Zuckerrüben angebaut. Vereinzelt sieht man auch Obstbaumfelder.
Bald schon gerät ein kleiner Sendeturm in unser Blickfeld. Früher war hier einmal eine Funkstation. Heute ist dort die Nature-Life-Ranch.
Lassen wir den Blick weiterschweifen so sehen wir in östlicher Richtung den Fernmeldeturm Ober-Olm, etwas weiter den Windhäuserhof (Elsheim) und im Südwesten den Windschutzstreifen der die Hangkante zum Selztal markiert.

An der Nature-Life-Ranch angelangt markiert ein weiterer Findling den Weg nach links in Richtung Windschutzstreifen. Nach einigen Gehminuten haben wir die Hangkante erreicht und haben eine erste schöne Aussicht auf Schwabenheim. Bei klaren Wetter kann man bis zum Donnersberg im Nordpfälzer Bergland sehen.
Wir biegen nach rechts ab und folgen dem betonierten Wirtschaftsweg bis zu einer Kreuzung. Auf einem Baustumpf finden wir den nächsten Wegweiser der talwärts Richtung Schwabenheim zeigt. Dieser Weg wird neben der Landwirtschaft und den Wanderern auch von Radfahrern benutzt. Es handelt sich hier um einen Teil der Obstroute.

Nach wenigen Metern finden wir auf der linken Seite eine schönen Rastplatz. Ausgestattet mit einer Bank und einem Tisch aus naturbelassenen Steinplatten bietet sich eine kurze Rast an.

Nach verdienter Stärkung biegen wir rechts in einen unbefestigten Feldweg ein. Auch hier dient ein Findling als Wegweiser. Am Ende des Weges treffen wir auf eine T-Kreuzung. Hier führt uns der Weg nach links weiter bergab in Richtung Selztal. Ins selbig haben wir von hier aus eine schöne Aussicht. Wir sehen die Nachbargemeinden Bubenheim, Engelstadt und Groß-Winterheim mit dem sogennannten „Selztal-Dom“, der evangelischen Pfarrkirche.

Backesgässer Wingertshäuschen

Bald schon passieren wir rechter Hand einen kleinen Picknickplatz. Hier folgen wir dem Wegweiser nach rechts in einen unbefestigten Feldweg. Nach einigen Gehminuten stehen wir vor einem kleinen Bruchsteinhäuschen. Es ist das "Backesgässer Wingertshäuschen". Diese Hütte kann bei schlechten Wetter als Schutzraum genutzt werden. Am Giebel ist unserer Wegmarke befestigt die uns nach links in Richtung Landesstraße L 428 führt.

Dort heißt es aufpassen. Die Straße von Ingelheim nach Nieder-Olm ist stark befahren. Nach überqueren der Straße gehen wir ein kurzes Stück auf dem Grünstreifen, dann halten wir uns wieder links auf einen unbefestigten Feldweg.

Bald schon erreichen wir die Selz, die wir ein Stückweit flussaufwärts auf dem Selztalradweg begleiten. An einer Brücke bleiben wir auf der linken Selzseite und gehen weiter auf einem unbefestigten Feldweg. Deckungsgleich verläuft hier der Weg Nr. 4 „Schlossberg“.
Auf der linken Seite passieren wir bald eine kleine Schrebergarten-Siedlung. Hier macht der Weg einen 90-Grad-Linksknick. Hier treffen wir wieder auf den Sauerbach, der an dieser Stelle in die Selz mündet.

Wir folgen dem Weg wieder in Richtung Schwabenheim. Vor uns taucht das Betriebsgelände der Firma Intervet auf. Früher war dieses Gelände die Probstei „Pfaffenhofen“. Die Mauer die das Grundstück einfriedet ist noch aus dieser Zeit. Hier verschwenkt der Weg in einer Rechts-Links-Kombination und nach einigen wenigen Meter erreichen wir wieder einen Betonweg, dem wir in Richtung K 16, der Kreisstraße von Schwabenheim nach Bubenheim, folgen.

Dort angelangt wenden wir uns nach rechts, wieder in Richtung Selz bzw. Bubenheim. Bald schon erreichen wir die Selzbrücke, die wir jedoch nicht überschreiten. Wir gehen über die K 16 (Aufpassen!) in den gegenüberliegenden Feldweg und folgen der Selz weiter flussaufwärts.

Vor uns taucht die Bubenheimer Mühle auf. Wir überqueren die Zufahrtsstraße und entdecken am Geländer der Selzbrücke einen weiteren Wegweise der uns geradeaus führt.

Wenige Meter weiter geht es links in Richtung Sportplatz und gleich unterhalb einer Tennisanlage wieder rechts. Diesem Weg folgen wir ein ganzes Stück. Erst an einem Markierungspfosten einer Gasleitung ist wieder eine Markierung angebracht, die uns links bergauf zum Selztalradweg führt.

Hier führen uns wieder zwei Findlinge den Weg. Zunächst nach rechts auf eben besagten Radweg und wenige Meter später wieder halb links in einen Feldweg.
Es geht stetig bergauf und wir erreichen ein weiteres Mal die L 428, die Landesstraße von Ingelheim nach Nieder-Olm. Auch hier heißt es wieder gut auf den Verkehr achten.

Jetzt geht es ein gutes Stück steil bergan auf einem betonierten Wirtschaftsweg. Ein Findling weist uns nach links. Wir wandern nun im oberen Drittel des Sonnenberges parallel zur im Tal verlaufenden L428.
Jenseits des Weges sehen wir jetzt auch die sog. Steinweller (Steinwälle). Generationen von Winzern haben über Jahrhunderte beim Roden die Steine aus ihren Weinbergen gerafft und diese zu Wällen aufgetragen. Teile davon wurde in früherer Zeit als Baumaterial für den Straßenbau verwendet. Inzwischen sind die Steinweller jedoch denkmalgeschützt.
Auch von hier aus bieten sich wunderbare Ausblicke auf Schwabenheim und die nähere Nachbarschaft.

Picknick Platz Sonnenberg

Bald schon erreichen wir rechter Hand wieder eine Bank. Hier zweigt der Weg gut befestigt nach rechts ab.
Es geht weiter bergan. Auf der linken Seite kommen wir bald an einen schönen Picknickplatz. Der eigentliche Weg geht rechts hoch und nach einigen Metern wieder nach links. Wieder erreichen wir einen Winschutzstreifen. Dort zeigt ein Wegweiser an einem Baum nach links in Richtung Pfauengrund. Am nächsten Betonweg schwenken wir nach links (Findling) um nach wenigen Augenblicken an einer Gerätehalle nach rechts abzubiegen.

Der gepflasterte Weg führt uns ein weiteres mal zum Sauerbach. Nach überqueren des Baches geht es halblinks ein letztes Mal leicht bergan und wir erreichen Schwabenheim. Wir folgen der Bachstraße abwärts.

Links passieren wir den Brandweiher. Noch heute wird dort das Wasser des Sauerbaches aufgefangen. Nur dient es weniger der Brandbekämpfung, sondern der Landwirtschaft. Früher konnte über einen Schieber das dort gestaute Wasser zur Ortsmitte zum Marktplatz umleiten und dort zur Brandbekämpfung eingesetzen. Einige Jahre diente es den Schwabenheimern auch als Schwimmbad.

Wir biegen bald schon in die Käferstraße ein und erreichen nach einigen Metern die Linde, die uns schon zu Beginn unsere Wanderung den Weg gewiesen hat. Die Runde ist damit vollendet. Ein letztes Mal biegen wir links ab in die Mainzer Straße. Nach wenigen Metern erreichen wir den Ausgangspunkt unserer Wanderung, den Schwabenheimer Marktplatz.

Sie suchten auf Ihrer Wanderung vergeblich nach einem Wegweiser? Ihnen ist sonst etwas aufgefallen? Dann teilen Sie uns dies bitte mit unter rathaus@schwabenheim.de.

Vielen Dank!